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Typische Irrtümer in Bezug auf Kaninchen
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1. „Kaninchen sind Kuscheltiere.“
Nicht alle Kaninchen mögen es, mit dem Menschen zu kuscheln. Es gibt Kaninchen, die zutraulich wie ein Hund werden und es sehr geniessen, wenn man sie streichelt. Am liebsten in ihrer eigenen Umgebung, aber diese Kaninchen kann man auch gut mal auf den Arm nehmen. Andere Kaninchen bleiben ihr Leben lang scheu. Auch wenn sie einem grundsätzlich vertrauen und einen kennen, haben sie Angst, wenn man sie auf den Arm nimmt. Sie zappeln dann nervös, atmen schnell oder warten in einer Art „Schreckstarre“, bis das Ganze vorbei ist. Man sollte das Kaninchen dann in Ruhe lassen und die Zärtlichkeiten seinem Partner überlassen. Denn von diesem wird es sie garantiert geniessen.
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2. „Kaninchen sind geeignete Tiere für Kinder.“
Kaninchen sind keine einfachen Tiere. Sie haben komplexe Verhaltensmuster und brauchen viel Zuwendung. Nur mit Verantwortungsgefühl und Zeit kann man ihnen ein tiergerechtes Leben ermöglichen. Das Ausmisten des Geheges nimmt Zeit in Anspruch und für gewisse Dinge wie z.B. Nägelschneiden etc. braucht es einen Erwachsenen.
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3. „Kaninchen sind „praktische“ Tiere, da man sie in einem Käfig halten kann.“
Kaninchen brauchen viel Platz, da sie einen grossen Bewegungsdrang haben. Käfige sind zu klein und führen dazu, dass das Kaninchen „gestört“ wird.
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4. „Kaninchen sind dumm.“
Kaninchen gehören zwar nicht zu den intelligentesten Lebewesen, aber sie sind durchaus lernfähig. Sie lernen schnell, was sie dürfen und was nicht, und versuchen mit kleinen Tricks, einen zu überlisten, um etwas zu erreichen. Mit viel Geduld kann man ihnen sogar kleine „Kunststücke“ beibringen, wie z.B. auf Befehl herzukommen, auf den Schoss zu springen oder Männchen zu machen.
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5. „Kaninchen haben keinen Bezug zum Menschen.“
Viele Leute halten Kaninchen für unpersönliche Tiere, die keine persönliche Beziehung zum Menschen aufbauen können. In Wirklichkeit lernen sie sehr schnell, wer sie füttert und pflegt. Sie erkennen Menschen an ihrer Stimme und am Geruch. Wenn sie einem Menschen vollständig vertrauen, können sie wie kleine Hunde werden, die ihrem Herrchen nachlaufen, ihn begrüssen, wenn er nach Hause kommt und ihm ihre Zuneigung zeigen (Kaninchen lecken einem das Gesicht oder die Hände, wenn sie einen gern haben).
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